Direkt zum Hauptbereich

Tag 8: 30.10.2019 Pakokku, Monywa und der Sonnenuntergang

Heute geht es weiter Richtung Norden entlang des Iddawady River nach Monywa.

Doch zuerst Zwischenstopp in Pakokku. Hier besuchen wir einen lokalen Markt oder besser: DEN lokalen Markt dieser Region.

In schier endlosen Gängen wird hier alles angeboten, was man zum täglichen  Leben benötigt. Allerlei für uns uns unbekannte Lebensmittel, über Haushaltswaren bis hin zu Bekleidung.

Lauter kleine Verkaufsstände von zahllosen Händler reihen sich unter Wellblech und Planen aneinander. Es wirkt geschäftig und wuselig, aber niemand spricht uns an. Normalerweise sind wir gewohnt, permanent von Händlern zum Kauf gedrängt zu werden.

Die Gerüche sind ungewohnt und teilweise streng. es riecht nach vergorenem Fisch und Fleisch und allerlei Gewürzen.

Hier scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt.

Anschließend besuchen wir das Kloster Pakhangyi. Das von 255 Teakholzstämmen
gestützte Holzkloster ist das größte und wichtigste Kloster Oberburmas. So lautet jedenfalls der Kommentar im Reiseführer.

Ja, die mächtigen Teakholzpfähle sind beeindruckend, aber das war es auch schon. So wie ich es verstehe, leben hier auch keine Mönche mehr.

Der weitere Weg führt uns über Pho Win Taung, wo wir in kleinen Höhlen unzählige Buddhadarstellungen sehen können. Allerdings ist es unfassbar heiß und man glaubt in der Sonne zu verbrennen. Aus der vorgesehenen Stunde werden bei uns 30 Minuten. Länger halten wir es nicht aus. Zum Glück ist unser Guide nicht dabei, der uns ansonsten zu jeder Statue etwas erzählt hätte ;-)

Von dort aus geht es weiter nach Monywa, der zweitgrößten Stadt im Norden Myanmars.

Wir besichtigen die prächtige Thanboddhay Pagode. Die Tempelanlage gilt als eine Meisterleistung und soll an den heiligen Berg Meru erinnern. In ihr befinden sich über 10.000 Buddha Statuen und es werden täglich mehr, weil hier in Myanmar regelmäßig gespendet wird. Wie wir sehen können, gibt es noch reichlich Ecken und Nischen, in denen neuen Buddhas aufgestellt werden können.

Von außen leuchtet die Pagode in einem kräftigen Orange.

Anschließend fahren wir nach Bodhi Tahaung. Hier findet man eine 90m lange liegende Buddha Statue, die an einem Berghang auf einer gemauerten Couch liegt und von innen begehbar ist. Einige Hundert Meter entfernt, gibt es einen überdimensionalen stehenden Buddha. rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir dort und genießen den tollen Blick ins Tal. Außerdem fahren wir an einem Feld am Fuß des Po Khaung Hügels vorbei, wo mehr als 1000 lebensgroße Buddhafiguren auf dem Boden sitzen und neben jeder Figur ein Bodhi-Baum gepflanzt worden ist.

Wieder geht ein langer zu ende und wir fahren ins Hotel.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tag 4: 26.10.2019 Rückfahrt nach Yangon

Nach einer kurzen Nacht klingelt der Wecker um 05.00 Uhr. Urlaub. Aber dafür werden wir mit einem Sonnenaufgang über der Berglandschaft direkt vor unserem Zimmerfenster belohnt. Zum Frühstück dann wieder ein Schmunzler zum wach werden. Das Frühstück ist einfach und nicht vom Buffet. Es gibt wahlweise gekochte Eier, Rührei oder Omelett. Dazu Toast, Butter, Marmelade, 1 Glas Saft und 1 Teller Obst. Stichwort Toast: Jeder bekommt 1 (!) Scheibe Toast auf den Teller, angereicht von einem Kellner (wir erinnern uns: Weste und Fliege) mit Tablett mittels versilberter Zange. What??? Kaum, dass man die Scheibe Toast geschmiert und belegt hat, kommt die Frage "Would you like some more Toast?". Äh, yes please. Und was soll ich sagen? Der Kellner verschwindet und kommt mit einem Tablett zurück. Und wieder bekommt jeder 1 (!) Scheibe Toast mit einer Zange serviert. Alleine dafür könnte ich stundenlang da sitzen und Toast bestellen. Herrlich :-) Die Rückfahrt ist wie vermutet abente...

Tag 3: 25.10.2019 goldener Felsen

Der Tag beginnt früh um 5:00 Uhr. Heute geht es zum goldenen Felsen und wir müssen circa 220 km fahren. Unser neuer Guide „So“ begrüßt uns in der Lobby. Wir deponieren unser Gepäck im Hotel, denn wir kommen nach einer Übernachtung am goldenen Felsen hierher zurück. Langsam quält sich unser Fahrer durch den dichten Verkehr in Yangon. Es geht leicht chaotisch zu, aber nichts im Vergleich zu Vietnam oder Kambodscha. Aber irgendwie ist hier immer Rushhour. Unterwegs machen wir halt an einem vierteiligen/vierseitigen Buddha. Wie soll ich das genauer beschreiben? Es ist eine Statue, die in allen vier Himmelsrichtungen einen Buddha zeigt :-) Auch hier wieder viele Geschichten zum Leben Buddhas und zur Bedeutung der verschiedenen Wochentage. Anstatt besser, verstehe ich So immer schlechter. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er die letzte Silbe der meisten Wörter einfach verschluckt, beziehungsweise nicht ausspricht. Das ist nicht nur mein Eindruck, sondern er spricht ...

Tag 7: 29.10.2019 Ballonfahrt und Slowmotion mit dem E-Scooter

Um kurz nach vier ist die Nacht zu Ende. Der Wecker um acht uns klar: heute ist DER Tag. Kurz nach fünf wenn wir in der Lobby abgeholt. Gemeinsam mit ein paar anderen Touristen fahren  wir in einem nostalgischen Bus zum Startplatz der Ballons. Es ist noch dunkel. Am Startplatz selber ist alles bereits vorbereitet. Mehrere Ballons unseres Anbieters (es gibt insgesamt vier Anbieter) liegen bereits ausgebreitet auf dem Boden. Generalstabsmäßig werden wir bereits im Bus gebrieft und dürfen erst danach aussteigen. Safety first. Nach einem Kaffee schauen wir zu, wie die einzelnen Ballons zuerst mit Luft gefüllt werden und sich langsam aufblähen. Nachdem ein gewisses Volumen erreicht ist und der Pilot seine Sicherheits Checks durchgeführt hat, wird die Luft mit einem Brenner erhitzt. Langsam heben sich die Ballons über unseren Köpfen. Tolle Eindrücke. Dann steigen wir in den Korb. Immer 4 Personen pro Abteil. Ingesamt 16 Passagiere und der Pilot. Und dann geht es los. Langsam ...