Direkt zum Hauptbereich

Get your Passport ready

Nur noch wenige Tage und es kann endlich wieder losgehen. Nach einer 2,5 jährigen Pause geht es endlich wieder auf eine Reise in ein fernes Land.

Dieses Mal wollen wir uns Myanmar (Burma, Birma) anschauen. Südostasien ist eine Region, die uns fasziniert.

Ursprünglich standen allerdings Peru und Chile auf dem Plan. Vielleicht verschieben wir das nur ein bisschen. Mal sehen.

Aber jetzt erstmal Myanmar.

Einen umfangreichen Impf-Marathon haben wir so gut wie hinter uns. Aber natürlich nicht alle Impfungen nur wegen Myanmar. Es war aber ein gute Gelegenheit, mal wieder so ein paar Dinge aufzufrischen.

Visum für Myanmar ist auch erledigt und theoretisch könnten wir die Koffer schon packen.

Während sich Simone noch um die richtige Bekleidung sorgt, steht bei mir wieder das technische Equipment im Vordergrund.

Welche Kamera?
Welche Objektive?
Brauche ich ein Stativ oder trage ich das wieder mal nur 3 Wochen durch die Gegend?
ND-Filter für Langzeitbelichtung + App für die Berechnung der korrekten Belichtungszeit?
Powerbar?
GoPro?
Gimbal?
Kabel, Adapter und Kleinkram.

Ewig die Schlepperei, aber blöd wenn dann etwas fehlt.

Und wofür das Ganze? Naja, für die Jagd auf ein tolles Foto, eventuell die Nachbearbeitung und das Staunen darüber, was man so alles aus einem Bild herausholen kann und am Ende der Blick auf das Bild im Großformat.

Und der Klassiker: Ich könnte, wenn ich wollte ;-)

Und ja, ich weiß: Es geht auch komplett ohne den ganzen Kram.

Dieses mal erleben wir eine Premiere. Da wir mit Emirates fliegen, kommen wir zum ersten mal in den Genuss, mit einem A380 zu fliegen. Wobei Genuss in der Holzklasse natürlich nur relativ sein wird. Und wir fliegen nicht Non-Stop, sondern mit Stop-Over in Dubai. Von daher 2 mittellange Flüge jeweils um die 6 Stunden. Sollte machbar sein.

Und dann war da noch das Ding mit dem "Internetz". Also, wenn ich es richtig verstanden habe, dann gibt es mit Myanmar kein Roaming. Heißt: Man muss vor Ort eine SIM-Karte kaufen/leihen. Das kostet 50 € Pfand. Jeder Tag Nutzung (Ohne Datenvolumen, ohne Telefonie) kostet 2€. Macht bei 3 Wochen Urlaub so ca. 40 €. Dann kommen aber noch das Datenvolumen und ggfs. Gesprächskosten dazu. Keine Ahnung wo das hinführt. Ich lasse es sein. In fast allen Hotels haben wir WLAN/Internet. Wobei das eher so eine Sache von Hoffen ist und wenn es funktioniert dann wahrscheinlich eher im Schneckentempo. Das mit dem Strom soll ja auch ganz schön wackelig sein.

Wir warten einfach ab. Wenn es geht, dann ist es gut, wenn nicht, dann eben nicht. Ich habe gehört offline soll eine tolle Erfindung sein ;-)

Also, der Countdown läuft ...


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tag 8: 30.10.2019 Pakokku, Monywa und der Sonnenuntergang

Heute geht es weiter Richtung Norden entlang des Iddawady River nach Monywa. Doch zuerst Zwischenstopp in Pakokku. Hier besuchen wir einen lokalen Markt oder besser: DEN lokalen Markt dieser Region. In schier endlosen Gängen wird hier alles angeboten, was man zum täglichen  Leben benötigt. Allerlei für uns uns unbekannte Lebensmittel, über Haushaltswaren bis hin zu Bekleidung. Lauter kleine Verkaufsstände von zahllosen Händler reihen sich unter Wellblech und Planen aneinander. Es wirkt geschäftig und wuselig, aber niemand spricht uns an. Normalerweise sind wir gewohnt, permanent von Händlern zum Kauf gedrängt zu werden. Die Gerüche sind ungewohnt und teilweise streng. es riecht nach vergorenem Fisch und Fleisch und allerlei Gewürzen. Hier scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt. Anschließend besuchen wir das Kloster Pakhangyi. Das von 255 Teakholzstämmen gestützte Holzkloster ist das größte und wichtigste Kloster Oberburmas. So lautet jedenfalls der Kommentar im ...

Tag 11: 02.11.2019 Mingun, Mandalay und Fotografen-Glück

Heute Morgen nimmt uns Momo mit auf eine Fähre. Wir fahren auf die andere Seite des Ayeyarwady nach Mingun. Nachdem wir die übliche Heizdeckenveranstaltung hinter uns gebracht haben gehen wir von Bord und marschieren einen kurzen Weg bei bereits wahnsinniger Hitze zur unvollendeten Pagode. Die Mingun Pagode (oder auch Mantara Gyi Pagode) sollte ursprünglich die größte bzw. höchste Pagode der Welt werden (152m). König Bodawpaya wollte mit dem gewaltigen Bau seine Macht zur Schau stellen. Der Baubeginn war 1790. Dazu kam es nach mehr als 20 Jahren Bauzeit aber nicht, da man nach dem Bau des gewaltigen Sockels keine Fachkräfte hatte, die hätten sagen können, wie das funktionieren soll. Heute steht also nur ca. 1/3, denn der Sockel ist 52 m hoch. Beim großen Erdbeben von 1838 stürzten Teile der Pagode ein. Ebenso wurden 2 gewaltige Cinthes (löwenähnliche Figuren), die die Pagode bewachen sollten wurden ebenfalls zerstört. Ein ca. 5 m großes Modell der fertigen Pagode ist am R...

Bilder Teil 5