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Tag 2: 24.10.2019 lokaler Markt und Schwedagon Pagode

Der erste Tag in Yangon ist eigentlich nur ein halber Tag. Wir haben uns für 13:00 Uhr mit Sasa verabredet. D.h. wir können ausschlafen und in Ruhe frühstücken.

Der Wecker klingelt um 8:00 Uhr. Ich höre ihn, schalte ihn aus und bin sofort wieder eingeschlafen.

Simone weckt mich um 8:15 Uhr. Da war ich eigentlich schon wieder im Tiefschlaf. So müde. Glück gehabt, ansonsten hätte ich mal direkt am ersten Tag verschlafen.

Das Frühstück im Jasmin Palace Hotel ist gut. Der Speiseraum befindet sich im 21. Stockwerk und wir haben einen Blick auf die Schwedagon Pagode. Naja zumindest kann man sie durch den Dunst im Hintergrund erkennen.

Nach dem Frühstück haben wir uns erst einmal orientiert und unsere Sachen so geordnet, dass wir uns die nächsten Tage gut zurecht finden.

Pünktlich um 13:00 Uhr erwartet uns Sasa in der Lobby.

Auf geht es zum liegenden Buddha in Yangon. Es handelt sich dabei mit fast 70 m Länge um einen der größten Buddhas in Myanmar.

Allerdings ist es nicht mehr der Original Buddha von 1901, sondern eine restaurierte Version. Problem war wohl die ursprüngliche Konstruktion und dabei wurde das Gesicht komplett geändert. Mittlerweile hat er fast weibliche Züge. Außerdem liegt er nicht mehr komplett im Freien sondern man hat eine Halle drumherum gebaut.

Sasa erklärt uns viel zum Buddhismus. Dabei geht es um die buddhistischen Tugenden, die Lehre Buddhas, diverse Schutzgeister, die Bedeutung der Wochentage, den Einfluss der Planeten und darum dass die Woche in Myanmar acht Tage anstatt sieben Tage hat. Dabei wird der Mittwoch zwei geteilt, so dass es am Ende mit unserem gregorianischen Kalender wieder passt. Es ist kompliziert.

Jedem Wochentag ist ein Tier zugeordnet. Zum Dienstag passt der Löwe. Doch leider bin ich an einem Donnerstag geboren, was der Ratte entspricht. Bitte jetzt keine Kommentare.

Mittags wirft uns Sasa dann am Rangoon Teahouse raus und wir essen eine Kleinigkeit. Nach knapp 1 Stunde treffen wir ihn wieder und gehen mit ihm über einen lokalen Markt.

Und lokal bedeutet lokal. Hier geht es bunt und hektisch zu, wobei wir die einzigen europäischen Besucher sind. Außer uns sind keine Touristen da. Das ist doch auch mal schön.

Vom Markt aus fahren wir dann zur Schwedagon Pagode.

Was soll ich sagen? Ich habe den Königspalast in Bangkok gesehen mit der goldenen Pagode. Aber das hier ist noch mal eine Nummer größer.

Wunderschön anzusehen und wieder viele Geschichten. Sorry ich kann mir nicht alles merken und auch noch wiedergeben.

Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang, der bereits gegen 17.30 beginnt. Um 18.00 Uhr ist es stockdunkel.

In der blauen Stunde ist die Pagode auch ein super Motiv.

Am Ende geht es zurück ins Hotel und Sasa teilt uns mit, dass seine Mutter am Freitag operiert wird und wir einen anderen Guide bekommen, weil er natürlich bei ihr sein möchte.

Also heißt es Abschied nehmen. Er sagt, dass sein Bruder, Cousin am Freitag übernehmen wird. Das Verwandschaftsverhältnis bleibt unklar.

Die Zeitverschiebung und die schwüle Hitze steckt uns in den Knochen. Totmüde fallen wir ins Bett.

Am Freitag ist um 05.00 Uhr wecken und um 07.00 Uhr geht es los Richtung goldenem Felsen.

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